städtische Kita und FZ Villa Sonnenschein

Familienzentrum

Im Blauen Garn 80
50389 Wesseling (Keldenich)
 
Kontaktdaten
Gertrud Schmidt-Olzem  
Telefon: +49 2236 701 8210
E-Mail: Kita-villa-sonnenschein@wesseling.de

Träger

Stadt Wesseling
Alfons-Müller-Platz 1
50389 Wesseling
Telefon: 02236 701 123
E-Mail: trägervertretung@wesseling.de
Web: https://www.wesseling.de/

Angebotene Plätze

Anzahl Plätze: 95
  • ab 8 Monaten
  • ab 2 Jahren
  • ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt

Pädagogisches Profil

  • Sprachförderung
  • Inklusion
  • Kultur
  • Partizipation
  • Psychomotorik
  • Stärkenorientierter und situationsbezogener Ansatz
  • Plus Kita
  • Soziale und kulturelle Umwelt, Werteerziehung

Kurzinfo

Geschichte der KiTa

Die Kita besteht seit dem 15.11.2011 aus 5 Gruppen, und seit Juni 2007 zusätzlich aus einem Familienzentrum mit Gütesiegel. Wesentliches Merkmal des Familienzentrums ist ein Netzwerk von unterschiedlichen Kooperationspartnern.

In Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern können individuelle Angebote für Kinder und ihre Eltern oder Erziehungsberechtigte entwickelt und angeboten werden.

Lage/ Umgebung

Die Kita und das Familienzentrum befinden sich im Ortsteil Keldenich, in einem Sozialraum, der durch eine dichte Siedlungsstruktur geprägt ist. Der Sozialraum besteht zum einen aus einer gewachsenen älteren Bebauung sowie aus einer in relativ kurzer Zeit entstandenen großen Neubausiedlung. Der in den letzten 20 Jahren entstandene „neuere Teil“ besteht in der Regel aus miteinander verbundenen mehrstöckigen Mehrfamilienhäusern sowie Reihenhaussiedlungen. Im älteren Teil findet man auch freistehende Einfamilienhäuser.

In der Nähe der Wohnbebauung befindet sich ein kleiner Park mit hohem Freizeitwert (Entenfang-Naturschutzgebiet). Innerhalb des Sozialraums existieren mehrere städtische Spielplätze sowie eine Anzahl Spielflächen.

Trägerschaft

Die Kita und Familienzentrum Villa Sonnenschein befindet sich in der Trägerschaft der Stadt Wesseling, Abteilung Jugendhilfe.

Die Stadt Wesseling als Träger übernimmt und trägt ein hohes Maß an gesetzlichen Verpflichtungen und Aufgaben und sorgt so dafür, dass optimale Rahmenbedingungen in den Kitas geschaffen oder eingehalten werden. Um die Umsetzung dieser Zielvorgaben sicherstellen zu können, stellt der Träger angemessene Rahmenbedingungen und Ressourcen zur Verfügung und schafft alle Voraussetzungen, damit Leitung und Mitarbeiter/innen motiviert und engagiert arbeiten können.

Zur Überprüfung und Begleitung der Kitas hat der Träger eine Fachaufsicht (Fachberatung) bestimmt.

Gruppenzahl/ Gruppenformen, Gruppengröße

Die Kita besteht aus 5 Gruppen:

  • 2 Gruppen mit der Gruppenform I mit je 20 Kinder von 2-6 Jahren
  • 2 Gruppen mit der Gruppenform III mit je 22 und 23 Kinder von 3-6 Jahren
  • 1 Gruppe mit der Gruppenform II mit 10 Kinder von 0.8-3 Jahren

Caterer

Die Kita wird täglich von „Young Food Schlemmer“ (Kruck Schlemmer Service GmbH) beliefert.

Tagesablauf

  • Morgenkreise

In jeder Gruppe finden mit den Kindern gemeinsame Morgen- und Singkreise statt. Hier werden die Kinder begrüßt, gemeinsame Singspiele gespielt, Besonderheiten im Tagesablauf besprochen usw.

  • Freispiel

Dem teiloffenen Konzept entsprechend, dürfen Kinder selbstständig entscheiden, wo sie spielen möchten. Es besteht die Möglichkeit alleine nach draußen zu gehen, andere Gruppen zu besuchen, oder im Flur zu spielen. Hierzu gibt es ein einheitliches Stecksystem, welches die Kinder eigenständig nutzen. Ausflüge und Spaziergänge finden gelegentlich statt. Oft wird der Entenfang-Park besucht. 

Im Gruppenalltag spielen und lernen die Kinder miteinander. Jede Gruppe bietet Spielimpulse und auch angeleitete Angebote an. Das Frühstück bringen die Kinder in Brotdosen von zu Hause. Zu gewissen Anlässen, z.B. Ostern, Karneval, etc. gestalten die Gruppen ein gemeinsames Frühstück, an dem sich jede Familie beteiligen und etwas für die Allgemeinheit mitbringen kann.

  • Mittagessen

Alle Kinder, bis auf die Gruppenform II mit den kleinsten Kindern, essen um 12:00 Uhr zu Mittag. Die Kinder werden aktiv am Tisch decken beteiligt, um die Selbständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein für die Gemeinschaft zu stärken.

Die Kinder der Gruppenform II essen bereits um 11:00-11:15 Uhr, da die Kleinsten teilweise noch einen anderen Schlafrhythmus haben.

  • Vorschule

Wöchentlich und in Kleingruppen findet jede Woche die Vorschulerziehung, hier genannt „Junior Club“ statt. In kleinen Gruppen werden die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder gefördert und gestärkt. Die Kinder des Junior Clubs besuchen unter anderem die Feuerwehr in Wesseling, nehmen am Verkehrstraining der Polizei teil und besuchen den Finkens Garten.


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Öffnungszeiten

25 Std. Montag – Freitag

  • 7.30 – 12.30 Uhr

35 Stunden geteilt Montag – Donnerstag                   

  • 7.30 – 12.30 Uhr
  • 14.15 – 16.15 Uhr

Freitag                                            

  • 7.30 – 14.30 Uhr

35 Std. Block Montag – Freitag

  • 7.30 – 14.30 Uhr

45 Stunden Montag – Donnerstag

  • 7.15 – 16.30 Uhr

Freitag

  • 7.15 – 15.15 Uhr



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Schließungszeiten

Unsere Kitas haben Schließzeiten zu folgenden Zeiten bzw. Themen, welche teilweise variabel gehandelt werden:

  • 3 Wochen in den Sommerferien 

Sommerschließung 2026: 20.07.2026 bis einschließlich 10.08.2026

  • Zwischen Weihnachten und Neujahr
  • Karneval 

12.02.2026 bis einschließlich 16.02.2026

  • Konzeptionstage
  • Veranstaltungen durch den Träger wie Teamtage, Mitarbeiter- oder/und Personalversammlungen

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Team

Der Personalbedarf (SOLL) ist unter anderem im Kinderbildungsgesetz geregelt. Der Bedarf an Personal pro Kindergartenjahr richtet sich nach gesetzlichen Vorgaben.

In städtischen Kitas setzt sich das Team zusammen aus

  • Kita-Leitung
  • Stellvertretung
  • Sozialpädagogischen Fachkräften
  • Ergänzungskräften
  • Hauswirtschaftskräften
  • Pädagogischen Auszubildenden

    Zusätzliche päd. Kräfte können sein:
  • Heilpädagog*innen
  • Kita-Helfer*innen

Ein Kita-Team spielt eine zentrale Rolle in der frühkindlichen Bildung und Betreuung. Es besteht aus unterschiedlichen Fachkräften, die gemeinsam daran arbeiten, eine positive und förderliche Umgebung für Kinder zu schaffen. Hier sind einige wichtige Aspekte, die ein Kita-Team auszeichnen und unterstützen:

  • Päd. Knowhow
  • Unterschiedliche Ausbildungen, Persönlichkeiten, Interessen und Erfahrungen bieten eine bunte Palette an Fähigkeiten, Fertigkeiten, Ideen und Ressourcen für ein pädagogisches Team und die praktische Umsetzung des Bildungsauftrages einer Kita
  • Das Team hat ein einheitliches Verständnis von Bildung und Erziehung entwickeln, das in der täglichen Arbeit umgesetzt wird.
  • Offene und respektvolle Kommunikation
  • Enge Zusammenarbeit innerhalb des Gruppenteams und des Gesamtteams
  • Teamentwicklung über Regelmäßige Dienstbesprechungen mit Reflexion, Austausch und Planungen
  • Teambildende Maßnahmen
  • Qualitätsentwicklung
  • Regelmäßige Überprüfung und Weiterentwicklung des pädagogischen Konzepts, um sicherzustellen, dass es den aktuellen Bedürfnissen der Kinder und Familien entspricht
  • Teilnahme an Fortbildungen und Workshops, um das Fachwissen zu erweitern und neue Methoden in die Praxis zu integrieren
  • Regelmäßige Reflexion über die eigene pädagogische Arbeit hilft, die Qualität der Betreuung kontinuierlich zu verbessern


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Innen

Die Einrichtung verfügt über fünf Gruppenräume, inkl. Nebenräume, Toiletten und Wickelmöglichkeiten.

Die Gruppenräume sind so aufgebaut, dass sie den Kindern vielfältige inspirierende Impulse bieten. Hier und im angrenzenden Nebenraum findet das tägliche Miteinander und Hauptgeschehen des Kita-Alltages statt. Des Weiteren befinden sich in den Gruppenräumen Raumteiler und Regale mit verschiedenen Spiel- und Beschäftigungsmaterialien, sowie Tische, Stühle und Sitzbänke bzw. -Elemente. Je nach Jahreszeit und aktuellen Themen wird der Gruppenraum mit den Kindern dekoriert und gestaltet. Die Kinder brauchen für ihre gesunde Entwicklung Ruheecken und Rückzugsmöglichkeiten, deshalb bieten wir in manchen Gruppenräumen Kuschelecken an. Die Kinder können jederzeit gruppenübergreifende Kontakte entwickeln und pflegen.

Funktionsräume

Entspannungsraum, Oase der Ruhe (Flexibilität bei der Raumbenennung)

Zu jeder Zeit des Vormittags und auch des Nachmittages können sich die Kinder zu ruhigen Beschäftigungen in den Entspannungsraum zurückziehen. Sie können hier gemeinsam mit dem pädagogischen Personal auf Traumreise gehen, Märchen oder Geschichten lauschen, besinnliche Musik und angenehme Düfte genießen, sich mit Tastmaterialien beschäftigen, Bilderbücher betrachten, gemeinsam Mandalas malen, sich gegenseitig massieren oder einfach nur kuscheln, manchmal auch schlafen. Der Entspannungsraum ist eine Oase der Ruhe für die Kinder und wird immer wieder gerne als Aufenthaltsort gewählt.

Mehrzweckraum

Der Mehrzweckraum gibt den Kindern Möglichkeiten zum Spielen, Toben, Bewegen, Erproben und sich mit anderen zu messen. Sie können dadurch Hemmungen und Ängste, sowie aufgestaute Aggressionen besser verarbeiten und abbauen. Die Kinder werden selbstsicherer in ihren Bewegungen, lernen sich anzupassen und auf andere Rücksicht zu nehmen. Dieser Raum wird auch für das Familienzentrum genutzt. Es finden unterschiedliche Kurse wie Yoga, Geburtsvorbereitung, Asthma - Neurodermitis Schulungen etc. statt.

Ehemalige Horträume/ jetzt Familienzentrumsräume

Die ehemaligen Räume des Hortes können seit dessen Schließung im Juli 2008 genutzt werden. Diese Räume werden für die Sprachförderung und für Angebote mit Kleingruppenarbeit genutzt.  Auch Kurse und Veranstaltungen finden hier statt, wenn der Mehrzweckraum mit anderen Events belegt ist. Abstellmöglichkeiten für Roller, Fahrräder, Kinderwagen stehen am Eingang zur Verfügung.


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Außen

Für die tägliche Arbeit mit den Kindern steht auch ein weiträumiges Außengelände mit altem Baumbestand zur Verfügung.

Das Außengelände ist in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt, die optisch durch Pflanzen und Zäune abgeteilt sind. Die Wiese ist geeignet, um Fußball zu spielen, Bewegungsspiele in
Gruppen durchzuführen oder auch für Feste und Feiern. Zwei große Sandkästen sind mit einem Wasserfunktions-Spielgerät, einer Elefantenwippe, einer Vogelnestschaukel und zwei große Kletter- und Spielgerüste ausgestattet. Dieses erlaubt unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten, und lässt den Kindern vielfältige Spielvarianten.  Alle Gruppen verfügen über einen Ausgang zum Spielgelände und über eine Terrasse, die im Sommer durch Jalousien beschattet werden kann. Die Gruppe der Gruppenform II (Kinder im Alter von 1-3 Jahren) verfügt über ein eigenes kleines Spielgelände, das einen Zugang zum großen Außengelände hat.


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Pädagogisches Profil

Pädagogisches Profil

Das übergeordnete Ziel ist es, die individuellen Bildungsprozesse jedes einzelnen Kindes vom ersten Besuchstag an zu stärken und weiterzuentwickeln.
Dies geschieht, indem die Kinder, insbesondere in den sensorischen, motorischen, emotionalen, ästhetischen, kognitiven, sprachlichen und mathematischen Bereichen begleitet, gefördert- und herausgefordert werden.

Die Kinder lernen, sich in ihrer persönlichen Eigenart und Lebenssituation wahrzunehmen und zu akzeptieren. Dazu gehören sowohl das Kennen- und Akzeptieren lernen der eigenen Fähigkeiten und Empfindungen als auch das Erfahren und Akzeptieren der eigenen Grenzen. Selbstständiges Denken und Handeln soll gefördert werden. Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein sind die notwendigen Grundlagen einer ganzheitlichen positiven Persönlichkeitsentwicklung. Ihr Aufbau und ihre Förderung verdienen daher besondere Aufmerksamkeit.
Die Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung ist die Voraussetzung zur Anbahnung positiven Sozialverhaltens und somit der erste Schritt zur Persönlichkeitserziehung.

Priorität hat die Bildung aller Kinder unter unserer Obhut, zum Ziel einer positiven Entwicklung und einer späteren Qualifikation in der Schule und in unserer Gesellschaft.

Um den Kindern eine lebensnahe und umfassende Bildung und Erziehung zu ermöglichen, gehen wir in unserer pädagogischen Arbeit vom Situationsansatz aus. Das pädagogische Team beobachtet die Aktivitäten der Kinder und greift dabei Situationen direkt und auch im Hinblick auf weitere Planungen auf.

Der situationsbezogene Ansatz beinhaltet, dass wir uns bei der Bestimmung von Lernbereichen und Lernzielen an der individuellen Situation des Kindes - immer unter Berücksichtigung seines jetzigen und zukünftigen Lebens - orientieren.

Die individuelle Persönlichkeit des Kindes soll geachtet werden, d.h. Kinder sind für uns keine unfertigen Erwachsenen, über die mehr oder weniger verfügt werden kann. Wir wollen uns vielmehr bemühen, Kinder als Mitmenschen zu betrachten, die ebenso ernstzunehmende und von ihrer Bedeutung her gleichwertige und wichtige Bedürfnisse, Interessen und Probleme haben wie Erwachsene.

Mittelpunkt und Ausgangspunkt unserer pädagogischen Arbeit ist grundsätzlich das Kind mit seinen Bedürfnissen, Interessen und Erfahrungen. Hierbei ist für uns die Einsicht maßgeblich, dass Kinder am intensivsten und nachhaltigsten durch gemachte Erfahrungen lernen, die auf selbstständiges und angeleitetes Handeln beruhen.

Grundprinzip alles Lebendigen ist Aktivität. Nur durch Aktivität kann Lernen und Förderung stattfinden. Unseren Kindern in der Villa Sonnenschein soll ein breiter Raum für Selbstbestätigung gegeben werden, um Fähigkeiten zu wecken und zu fördern.

Ansatzpunkt für diese Selbstbestätigung ist das natürliche Neugier Verhalten eines Kindes.

Durch vielfältige Angebote und Möglichkeiten möchten wir unsere Kinder zum Handeln herausfordern.

Die Umwelt ist die Quelle aller Eindrücke, die auf das Kind einwirken. Sie ist der beständigste Lernanreiz und übt eine unglaubliche Anziehungskraft auf das Kind aus. Es kommt mit Menschen, Tieren, Pflanzen, Gegenständen und Erscheinungen in Berührung, die seine Neugierde und sein Interesse wecken. Täglich machen die Kinder Entdeckungen und erleben Vieles wieder neu, woran Erwachsene sich längst gewöhnt haben und diesem deshalb kaum noch Beachtung schenken. Kinder wollen ihre Umwelt kennenlernen, ihre Bedeutung verstehen und gestaltend auf sie einwirken. Die Kita Villa Sonnenschein hat bereits 2x einen Klimaschutzpreis erhalten.

Der Wandel der gesellschaftlichen Entwicklung spiegelt sich in unserer pädagogischen Arbeit wider. Klassische Familienstrukturen werden durch andere vielfältige Systeme ersetzt: Patchwork Familien, Alleinerziehende, u. A. vervollständigen das Bild. Männer- und Frauenrollen haben sich verändert und so erfahren wir unsere männlichen Fachkräfte als große Bereicherung.

Diese Neugierde möchten wir erhalten und intensivieren. Das heißt: Die Natur und die Umwelt zu sehen, zu riechen, zu hören, zu fühlen und zu schmecken, also ganzheitlich erlebbar machen. Mehr denn je ist es für uns wichtig, eine frühzeitige Umwelterziehung durchzuführen und selber vorzuleben, denn das sichert eine gesunde und gute Zukunft für uns Alle. Der Schutz der Umwelt und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen (Mülltrennung, Strom sparen, Wasser laufen lassen) sind für uns selbstverständlich.

Situationsorientierte Ansatz 

Der situationsorientierte Ansatz ist ein pädagogisches Konzept, das sich an den aktuellen Lebenssituationen und Interessen der Kinder orientiert. Ziel ist es, die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, aktiv an ihrem Lernprozess teilzuhaben.

Aspekte des Ansatzes:

  • Kindzentrierung
  • Über Beobachtungen seitens der Pädagog*innen werden Angebote und Projekte auf die aktuellen alltagsnahen Bedarfe und Themen der Kinder abgestimmt; kulturelle Feste und gesellschaftliche Themen werden ebenfalls mit einbezogen
  • Partizipation
  • Kinder werden in die Lernprozesse aktiv mit einbezogen durch ein Mitsprache- und Mitbestimmungsrecht bei der Gestaltung von Projekten und Aktivitäten zur Förderung der Selbständigkeit und des Verantwortungsbewusstseins
  • Lernen durch Handeln
  • Das Lernen der Kinder wird durch praktische Erfahrung, das eigene Handeln gefördert
  • Förderung sozialer Kompetenzen
  • Soziale Fähigkeiten wie Kommunikation, Kooperation und Konfliktlösung werden durch gemeinsame Aktivitäten und das Lernen in einer Gruppe gefördert
  • Reflexion
  • Pädagog*innen reflektieren regelmäßig ihre Beobachtungen und die Entwicklung der Kinder, um ihre pädagogische Arbeit zu optimieren
  • Integration verschiedener Bildungsbereiche
  • Dieser Ansatz verknüpft die verschiedenen Bildungsbereiche u.a. der Sprache, Motorik, Kreativität und soziale Kompetenzen 
  • Umsetzung in der Praxis
  • Neben der Beobachtung der Kinder führen die Pädagog*innen regelmäßige Gespräche mit den Kindern, um deren Themen und Interessen herauszufinden und Ansätze sowie die Ideen der Kinder für deren praktische Umsetzung gemeinsam zu gestalten

Inklusion

Inklusion bedeutet die gemeinsame Begleitung und Förderung aller Kinder, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen oder Hintergründen mit dem Ziel, eine Umgebung zu bilden, in der Vielfalt und Diversität als Bereicherung angesehen wird und jedes Kind die gleichen Chancen auf Teilhabe und Entwicklung hat.

Zentrale Inhalte der Inklusion sind u.a.

  • Individuelle Förderung
  • Unterschiedliche Bedürfnisse und Stärken der Kinder erfordern eine auf die individuellen Stärken und Ressourcen des Kindes abgestimmte Förderung
  • Barrierefreiheit
  • Die Räumlichkeiten der Kita sollte so gestaltet sein, dass sie für alle Kinder zugänglich ist z.B.
  • Rollstuhlgerechte Zugänge
  • Geeignete Spielgeräte
  • Angepasste Tagesabläufe und Rituale
  • Kindgerechte Kommunikation (z.B. durch Fotos, Symbole etc.)
  • Pädagogische Ansätze entsprechend angepasst an unterschiedliche Entwicklungsstadien der Kinder
  • Sensibilisierung der Kinder, der Gruppe für Vielfalt und Diversität wahren
  • Entwickeln der Wahrnehmung von Unterschieden und Gleichheit = Inklusion durch gezielte Angebote und Gespräche
  • Fortbildungen des Personals
  • Schulungen und Fortbildungen
  • Netzwerkarbeit
  • Fallbesprechungen
  • Elternarbeit
  • Entwicklungsgespräche
  • Tür- und Angelgespräche
  • Elternabende
  • Mithilfe und Mitgestalten bei Festen und Feiern
  • Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat
  • Informationen durch Elternbriefe, Aushänge, Handzettel, Mails
  • Info-Abende
  • Themenbezogene Elternabende
  •  Vorträge

Ziel der Inklusion ist die Schaffung einer Umgebung, in dem alle Kinder geachtet werden und sich in ganzheitlich optimal entwickeln können

Pädagogische Grundhaltung

Elternhaus, Kindergarten und Träger sind Partner in gemeinsamer Verantwortung und arbeiten kooperativ im Rahmen einer Erziehungspartnerschaft zusammen. Als familienergänzende Einrichtung wird allen Eltern jeder Nationalität die Möglichkeit geboten, Beruf und Privatleben mit der Erziehung ihrer Kinder in Einklang zu bringen.

Unsere Ziele

  • Ihre Kinder stehen bei uns im Mittelpunkt
  • Jedes Kind ist einzigartig mit seinem individuellen Entwicklungstempo, Interessen und Möglichkeiten
  • Ihre Kinder haben Rechte, verankert in der UN Kinderrechtskonvention und Freiheiten, Pflichten und auch Grenzen
  • Eine zeitgemäße, frühkindliche ganzheitliche Bildung

Dokumentationsverfahren

  • Portfolio

Für jedes Kind wird ein Portfolio - Ordner erstellt, der die Entwicklung des Kindes, sowohl durch Fotos, als auch selbst gestaltete Kunstwerke der Kinder, festhält. 

  • BaSiK

Wir führen mit jedem Kind (unter 3 Jahre/über 3 Jahre) eine begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung durch, die wir mit den Erziehungsberechtigten im Entwicklungsgespräch besprechen.

  • Entwicklungsdokumentation und -Einschätzung

Die Entwicklung jedes Kindes wird beobachtet und dokumentiert. In der Einrichtung Villa Sonnenschein wird mit der Entwicklungsdokumentation nach Schlaaf-Kirschner gearbeitet.
Anhand der Beobachtungen des päd. Personals finden regelmäßige Entwicklungsgespräche mit den Erziehungsberechtigten statt.


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Kooperation und Vernetzung

Netzwerkarbeit in Kitas ist ein wichtiger Aspekt, um die Qualität der frühkindlichen Bildung zu verbessern und den Bedürfnissen von Kindern und Familien gerecht zu werden. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren können Ressourcen gebündelt, Erfahrungen ausgetauscht und innovative Ansätze durch gemeinsame Arbeitskreise, Projekte, Veranstaltungen entwickelt werden.

Ziele sind u. a.

  • Ressourcenteilung von Fachwissen, Materialien und auch finanziellen Mitteln
  • Qualitätssteigerung durch den Kita- oder auch Trägerübergreifenden Austausch von Best Practice und Erfahrungen
  • Unterstützung von Familien durch Verfügbarkeit von Informationen, Hilfsangeboten

Netzwerkpartner sind u. a.

  • Familien
  • Schulen
  • Gesundheitswesen
  • Soziale Dienste
  • Frühe Hilfen
  • Verfahrenslotse
  • Erziehung- und Familienberatungsstellen
  • Sozialpädiatrische Zentren
  • Frühförderstellen


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Zusammenarbeit mit Eltern

Die Erziehungspartnerschaft ist die Basis einer guten und förderlichen Zusammenarbeit von Eltern und Kita zur bestmöglichen Begleitung und Förderung der Kinder (verankert in §9 KiBiz). Basis der Zusammenarbeit sind Vertrauen, offener Kommunikation, gegenseitigem Respekt und Wertschätzung. Eine besondere Bedeutung hat ebenfalls die auf beiden Seiten gelebte Anerkennung und Wertschätzung der Erziehungskompetenzen.

Gespräche können in unterschiedlicher Form stattfinden:

  • Entwicklungsgespräche
  • Tür- und Angelgespräche
  • Elternabende
  • Mithilfe und Mitgestalten bei Festen und Feiern
  • Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat
  • Informationen durch Elternbriefe, Aushänge, Handzettel, Mails
  • Info-Abende
  • Themenbezogene Elternabende
  • Vorträge

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung ist grob an das Berliner Modell angelehnt. Das päd. Personal spricht die Eingewöhnung jedes Kindes mit den Erziehungsberechtigten ab. Manche Kinder sind sehr schnell und manche brauchen etwas mehr Zeit. Wichtig ist es jedoch, dass die Eingewöhnungszeit ohne Druck und durch engen Austausch erfolgt. Nur so kann das Kind an Sicherheit im Gruppenalltag dazu gewinnen und Vertrauen zum päd. Personal fassen.


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Aktuelles / Termine

Immer am 2. Montag im September findet ein Infotag in der Kita statt.



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Aufnahmekriterien

Die Vergabe von Betreuungsplätzen freier, kirchlicher und städtischer Kindertageseinrichtungen im Bezirk des Jugendamtes der Stadt Wesseling erfolgt ausschließlich über die Verwaltungsstelle der zentralen Platzvergabe nach den Richtlinien. Diese können Sie sich über den angegebenen Link herunterladen oder postalisch unter der E-Mail: verwaltungkita@wesseling.de anfordern, telefonisch unter 0223 701123, sowie in der Kita vor Ort einsehen.

https://www.wesseling.de/satzungen/Richtlinien-ueber-die-Vergabe-von-Betreuungsplaetzen-freier-kirchlicher-und-staedtischer.pdf


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Elternbeitrag

Allgemeine Informationen und Erläuterungen zum Elternbeitrag. Für die Inanspruchnahme eines Platzes in einer öffentlich geförderten Kindertageseinrichtung - ganz gleich in welcher Trägerschaft - wird ein Elternbeitrag erhoben. Dies ist in einer Satzung geregelt. Für die Festsetzung des Beitrages müssen der Abteilung kommunale Abgaben/Elternbeiträge Einkommensnachweise vorgelegt werden. Grundlage für die Beitragshöhe sind die 'positiven' Einkünfte. Der sich daraus ergebene Beitrag kann in der entsprechenden Elternbeitragstabelle entnommen werden. Weitere Informationen erhalten Sie ausschließlich unter: Elternbeitrag@wesseling.de


Weitere Informationen zum Elternbeitrag finden Sie hier.

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Wir sind für Sie da

Bei weiteren Fragen zum Kita-Navigator wenden Sie sich bitte an unsere Servicestelle:

Jugendamt/ Zentrale Platzvergabe
Alfons- Müller Platz
50389, Wesseling
Telefon: +49 2236 701123
E-Mail: verwaltungkita@wesseling.de

https://www.wesseling.de/satzungen/Richtlinien-ueber-die-Vergabe-von-Betreuungsplaetzen-freier-kirchlicher-und-staedtischer.pdf

Nachweise oder die Darstellung besonderer Situationen übersenden Sie bitte per E-Mail an: verwaltungkita@wesseling.de oder postalisch an Stadt Wesseling-Jugendamt-Verwaltung und Finanzierung-zPv, Birkenstraße 45a, 50389 Wesseling.

Informationen zur Kindertagespflege

Eine Kindertagesbetreuung kann auch durch eine selbstständige Kindertagespflegepersonen erfolgen. Weitere Informationen erhalten Sie von der Fachberatung Kindertagespflege:

Kontakt über:

Fachberatung Kindertagespflege:

Frau Braakmann: Telefon 02236/701546

Frau Diefenthal: Telefon 02236/701366

Frau Voigt Telefon: 02236/701540

Frau Schockmann: Telefon 02236/701194

E-Mail: 

FachberatungKindertagespflege@wesseling.de

Haben Sie Fragen?

Um Ihnen direkt und schneller behilflich sein zu können, haben wir hier Ihre häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengestellt.
 
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